|
Stadtresidenz Landshut: Dach- und Fassadensanierung
Die Stadtresidenz und Hofstallung Landshut befinden sich in schlechtem baulichen Zustand. Die Schäden sind mittlerweile unübersehbar. Für die Sanierung wurden umfangreiche Voruntersuchungen an Dächern und Fassade durchgeführt. Die Bauarbeiten des 1. BA mit 21 Mio € wurden am 07.01.2020 begonnen. Es werden zunächst die Dächer des Italienischen Baus und der Hofküche sowie die Westfasssade des Italienischen Baus saniert. Während der Bauzeit müssen Bereiche entlang der Ländgasse und der Altstadt für Gerüste, Kräne und Baustelleneinrichtungen gesperrt werden. Das Staatliche Bauamt Landshut wird sich in Zusammenarbeit mit der Stadt Landshut bemühen, die Beeinträchtigungen für Öffentlichkeit und Nachbarn zu minimieren. Die Bauarbeiten am Italienischen Bau sollen bis April 2021 abgeschlossen sein, ab März 2021 erfolgt die Sanierung der Dächer der Hofstallung. Der zweite Bauabschnitt mit 24,5 Mio € wird voraussichtlich im Haushaltsausschuss im Juli 2020 behandelt.
|
|
Pfarr- und Klosterkirche Windberg: Sanierung des Innenraums
Der Innenraum der Kirche befand sich in einem schlechtem Zustand: Aufsteigende Feuchtigkeit, Schimmelpilzbefall und Salzausblühungen waren überall zu finden. An den Deckegewölben gab es zahlreiche salzbelastete Stellen und Putzhohlstellen. Die Treppe zu den Emporen über dem Chorgestühl war nicht mehr stabil. Der Balkenrost der Emporen war durch unsachgemäße Umbauten stark geschwächt. Die Raumschale und die Ausstattung waren stark verrußt und verschmutzt. Die geschädigten Putzflächen vor allem im Sockelbereich wurden saniert und die Wand- und Deckenmalereien konsolidiert und retouchiert. Statisch und konstruktiv ertüchtigt wurden alle Emporen und die Kanzel. Sämtliche Ausstattungsgegenstände wurden gründlich gereinigt. Die Kirche wurde durchgehend temperiert, um die guten klimatischen Bedingungen zu halten. Die bestehenden Wandheizkörper wurden abgebaut und durch eine Bodentemperierung ersetzt. Nach zwei Jahren Bauzeit waren die Arbeiten im Mai 2019 beendet.
|
|
Hochschule Landshut: Neubau einer Mensa
Als Ergänzung der Eingangssituation zum Campus der Hochschule wird ein transparentes Mensagebäude errichtet. Es entsteht ein großzügiges begrüntes Platzensemble, das sich um den Teich gruppiert. Die neue Mensa hat 400 Sitzplätze und soll auch außerhalb der Essenszeiten als Studierraum zur Verfügung stehen. Der Saal ist dafür attraktiv in Bereiche gegliedert: der Eingang mit dem Foyer öffnet sich zum Campus, die Tresen der Speiseausgabe sind übersichtlich um eine Salatbar angeordnet. Die Speiseausgabe ist abtrennbar, damit der Speisesaal ungehindert nach dem Essen rund um die Uhr genutzt werden kann. Nach vorbereitenden Arbeiten ab Spätherbst 2018 wurde mit dem Bau Mitte 2019 begonnen. Das Gebäude wurde an den Nutzer 03/2022 übergeben.
|
|
Hochschule Landshut: Neubau eines Verwaltungs- und Hörsaalgebäudes
Der Neubau ist sofort als Eingangsgebäude in den Campus der Hochschule erkennbar. Zwei Hörsäle und fünf Seminarräume befinden sich im Erdgeschoss. Büros, Besprechungsräume usw. liegen im ersten und zweiten Obergeschoss. Im zweiten Obergeschoss gruppieren sich die Büros um einen Dachgarten. Ein Foyer mit einem Luftraum über drei Geschosse verbindet alle Gebäudebereiche. Die Hörsäle sind durch mobile Trennwände geteilt und können zu einem grossen Raum zusammengelegt werden. Breite Türen verbinden die Hörsäle mit dem Foyer und ermöglichen Hausmessen oder studentische Karrierebörsen im Erdgeschoss. Der Neubau wird im ersten Obergeschoss über eine Brücke mit dem Bestandsgebäude verbunden. Lüftungs- und Verschattungsmöglichkeiten an den Fenstern in Büros und im Foyer machen eine Klimaanlage überflüssig. Lediglich in den Hörsälen ist eine mechanische Lüftungsanlage installiert.
|
|
B 299, OU Neuhausen
Die Verlegung der B 299 entlastet die Ortsdurchfahrten von Ober- und Unterneuhausen vom Durchgangs- und insbesondere vom Schwerverkehr (Tanklastzüge). Die Ortsumgehung stellt zudem eine wichtige Verkehrsverbindung zwischen dem Industrie- und Raffineriezentrum bei Ingolstadt/ Neustadt a. d. Donau und dem südostbayerischen Raum (Chemiedreieck Altötting - Burghausen -Töging) dar.
|
|
Burg Trausnitz - Hangsicherung
Im Juli 2013 haben sich im Hang vor dem Fürstenbau, unterhalb der Burgmauer der Terrasse der Burgschänke, Risse gebildet. Untersuchungen im Jahr 2014 ergaben, dass diese durch Hangbewegungen entstanden sind. Damit haben sich dokumentierte Auffassungen aus früheren Gutachten zu seit 1952 beobachteten Rutschungen in den Steilhängen des Hags bestätigt. Es wurde seinerzeit davon ausgegangen, dass Rutschungen durch horizontal verlaufende spezielle Bodenschichten (Mergellagen) ausgelöst wurden, auf welchen das versickernde Wasser austritt. Die Böschungen unterhalb der Burgmauern besitzen keine ausreichende Standsicherheit, langfristig ebenso die Burg nicht. Um die Standsicherheit der Burg und der Hänge unterhalb der Burgmauern langfristig zu gewährleisten, wird ein ‚Ringanker‘ um die ganze Burganlage auszubilden, verlaufend in Höhe der oberen Mergellage. Der Kopfbalken dieses ‚Ringankers‘ sollte dabei zugleich Bestandteil des oberen Wartungsweges bzw. der Hangsicherung werden.
|
|
Gäubodenkaserne Feldkirchen; Errichtung von Schutzdachflächen
Intelligente Stahlkonstruktion als Schutzdach für Dienstkraftfahrzeuge
Am Standort Gäubodenkaserne Feldkirchen wird die Errichtung von drei offenen Hallenkonstruktionen zur Überdachung von großformatigen militärischen und zivilen Dienstkraftfahrzeugen vorbereitet. Es sind insgesamt 54 Stellplätze mit einer Größe von je 7x14 Metern herzustellen. Halle 1 enthält insgesamt 28 Stellplätze und ist als zweihüftige Anlage geplant, die Hallen 2 und 3 enthalten 16 und 10 Stellplätze und sind als einhüftige Anlagen konzipiert. Die Tragwerke der Schutzdachhallen sind als Stahlkonstruktionen aus Walz- und Hohlprofilen auf Stahlbetonfundamenten ausgebildet. Aufgrund der intelligenten Hängekonstruktion werden Materialaufwand und Kosten minimiert.
Die drei Dachkonstruktionen überdecken eine Gesamtfläche (BGF) von mehr als 5.400 qm. Diese sind vollflächig mit PV-Anlagen und einer Gesamtleistung rd. 820 kWp belegt. Baubeginn: 07/2025
|
|
Gäubodenkaserne Feldkirchen; Schaffung von zahlreichen Unterkünften
Zukunftsweisende Verbesserung der Unterbringung von Soldatinnen und Soldaten in denkmalgeschützter Bausubstanz Die bestehenden denkmalgeschützten Stabs- und Kompaniegebäude der Gäubodenkaserne Feldkirchen werden in den kommenden Jahren umfassend saniert und umgebaut. Die Bestandsgebäude entstanden in den Jahren 1936-38 und sind in ihrer ursprünglichen Substanz weitgehend unverändert erhalten. Aktuell sind in dieser Baustruktur Mannschaftsunterkünfte und Funktionsräume untergebracht. Im Rahmen der Baumaßnahme sollen 400 Einzelunterkünfte mit Einzelnasszellen im verbesserten Unterkunftsstandard, 60 Mannschaftsunterkünfte mit Vier-Bett-Belegung pro Zimmer und Gemeinschaftssanitäreinrichtungen sowie weitere Funktionsräume geschaffen werden. Künftig sollen hier insgesamt rund 640 Soldatinnen und Soldaten beherbergt werden. Die Realisierung erfolgt in fünf Bauabschnitten über einen Zeitraum von acht Jahren. Gesamtbaukosten rund 75 Mio. Euro Baubeginn: 2027
|
|
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Landshut
Neubau eines AELF im Rahmen des Grünen Zentrums Landshut; weitere Bauherren: Bayerischer Bauernverband (Büro), Landkreis Landshut (Landwirtschaftsschule); ggf. FÜAK (Büro, Schulungszentrum). Mit diesem Leuchtturmprojket eines 5-geschossigen Holzbaus in Passivhausbauweise ist beabsichtigt, die Verwendung von Holz, als Baumaterial auch bei mehrstöckigen Bürogebäuden, voran zu bringen.
|
|
B 16, G+R Arnhofen - Oberteuerting
|