PRESSEMITTEILUNG 85/2019

Landshut, den 21.11.19

St 2054: Zwei neue Brücken bei Lichtenhaag und Eiselsdorf

Es ist soweit: Ab Freitag, 22. November, im Laufe des Tages sind die beiden Brücken auf der St 2054 bei Lichtenhaag und Eiselsdorf für den Verkehr freigeben. Seit Anfang Juli hatte das Staatliche Bauamt Landshut zunächst die beiden Bauwerke abgebrochen und dann durch Neubauten ersetzt.

Erforderlich machte den Brückenneubau der schlechte Zustand der bestehenden Bauwerke. Die Unterbauten der Brücken stammten aus den Jahren 1952 respektive 1936. Die Überbauten waren in den 1970er-Jahren erneuert worden. Der Zahn der Zeit war vor allem an der Brückenunterseite erkennbar: Ausblühungen (also helle Verfärbungen) und drückendes Wasser wiesen auf das Nutzungsende der Bauwerke hin. „Brücken stellen die neuralgischen Punkte im Straßennetz dar.
Es war daher nötig, rechtzeitig zu handeln“, sagt Tobias Linder, Abteilungsleiter Brückenbau beim Staatliche Bauamt Landshut. 

Die neuen Bauwerke wurden weitestgehend in denselben Abmessungen an gleicher Stelle neu errichtet. Die Brücken selbst wurden als Rahmenbauwerk in Ortbetonbauweise errichtet und auf Bohrpfählen gegründet. Die Maßnahme hatte nach öffentlicher Ausschreibung die Firma Gehringer aus Pfarrkirchen ausgeführt. Der Freistaat Bayern investierte in die Neubauten rund 800.000 Euro.

„An dieser Stelle möchten wir uns auch noch einmal bei den Verkehrsteilnehmern und Anliegern bedanken“, sagt Lindner: „Ob auf der Umleitungsstrecke oder vor Ort – uns ist bewusst, dass jeder Einzelne während der Maßnahme Beeinträchtigungen in Kauf nehmen musste.“ 

Nachdem Anfang der Woche asphaltiert wurde, stehen nun noch einige Nebenarbeiten an. Im Laufe des Freitags wird die Strecke dann wieder für den Verkehr freigegeben. 

BILDTEXT: Noch am Montag wurde asphaltiert, doch am Freitag ist die Brücke bei Gesenhausen wieder für den Verkehr freigegeben.
Foto: Staatliches Bauamt Landshut

 

gez.
Staatliches Bauamt Landshut
Auskunft erteilt: Herr Lindner Telefon: 0871/9254-123