01.10.2026

Container-Gebäude in der Gäubodenkaserne: Staatliches Bauamt plante die komplette Erschließung

Die Bundeswehr wächst und mit ihr die Gäubodenkaserne in Feldkirchen. Heute beziehen die ersten Rekrutinnen und Rekruten ihre Stuben in vier neuen Gebäuden aus Containern. Diese sind im Rahmen des „Sofortprogramms Infrastrukturbedarf Personalgewinnungsorganisation“ (SIPGO) der Bundeswehr entstanden.

Das Staatliche Bauamt Landshut war für die Erschließung mit Strom, Wasser und Kanal zuständig. „Wir haben auf einer Fläche im Süden der Gäubodenkaserne buchstäblich aus dem Nichts eine funktionierende Infrastruktur geschaffen“, erklärte Behördenleiterin Uta Riedel. Entstanden sind:

400 Meter Regenwasserkanal
500 Meter Schmutzwasserkanal
600 Meter Wasserleitung
und ein komplettes Stromnetz inklusive Trafostation.

Inzwischen ist alles fertig und für das Auge unsichtbar im Erdboden verschwunden. Und das in nicht einmal neun Monaten, nachdem der Ausführungsauftrag eingegangen ist. Riedel sagte, eine solche Geschwindigkeit erreiche man nicht durch Maschinen allein: „Man erreicht sie durch Menschen, die an einem Strang ziehen. Das war Teamarbeit auf höchstem Niveau“.

Die Container dienen etwa zwei Jahre lang als Übergangslösung, bis die Modulbauten fertiggestellt sind, die die Soldatinnen und Soldaten längerfristig beherbergen sollen. Die Kosten für die vier Gebäude belaufen sich auf rund 17 Millionen Euro. Etwa 3,4 Millionen Euro davon entfallen auf die Erschließung.

„Mit diesem Projekt haben wir bewiesen: Wir sind zusammen mit der Landesbaudirektion als Staatsbauverwaltung ein verlässlicher Partner an der Seite der Bundeswehr“, betonte Riedel.

Die symbolische Schlüsselübergabe für die neuen Container-Gebäude.
Die symbolische Schlüsselübergabe für die neuen Container-Gebäude. © Thomas Gärtner/Staatliches Bauamt Landshut

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