Forensisch-Psychiatrische Klinik in Straubing




Die Forensisch-Psychiatrische Klinik des Bezirks Niederbayern erhielt Anfang 2004 einen Erweiterungs-bau. Zu den bestehenden 170 Patientenplätzen kamen weitere 40 Plätze hinzu.

Der 1. Erweiterungsbau entstand an einer Stelle des Grundstücks, die bereits in der ursprünglichen Planung für eine Erweiterung vorgesehen war. Damit konnte das Grundkonzept des Bezirkskrankenhauses in seinen wesentlichen Zügen fortgesetzt werden: Aufgelockerte Bauweise, weitestgehende Offenheit nach innen und konsequente Geschlossenheit nach außen.

Die Erfahrungen aus der Nutzung der Klinik in den vergangenen 13 Jahren sind in die Planung einge-flossen und haben ihre Berücksichtigung in einer kompakten, L-förmigen Anordnung des neuen Gebäudes gefunden.

Die zentral gelegenen Pflegerstützpunkte ermöglichen eine gute Übersicht über die Patientenzimmer sowie Wohn-, Therapie- und Behandlungsräume. Auf zwei Etagen ist jeweils eine Abteilung mit 20 Patienten-plätzen untergebracht.

2009 wurde die Klinik nochmals um ein Gebäude mit 60 Patientenplätzen, 4 neue Arbeitstherapiehallen und eine Freisportfläche erweitert. Ebenfalls wurde die Küche vergrößert und komplett erneuert.



Bauherr: Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen
Planung: HIW - Hornberger, Illner, Weny - Straubing
1. Erweiterung:
Genehmigte Kosten: 7,1 Mio.€
Fertigstellung 2004
2. Erweiterung:
Fertigstellung 2009
Genehmigte Kosten: 15,4 Mio.€